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Mariechen lassen Funken sprühen

Was unterscheidet die Anwohner des Herberner Kirchrings von den Menschen im Dorf? Sind sie wegen der Nähe zur Kirche frömmer? Im Gegenteil: Am Herberner Kirchplatz ist der Frohsinn zu Hause. Mindestens einmal im Jahr lassen die Domhöfer es krachen. Dann wird in der Antica Fattoria Karneval gefeiert. In diesem Jahr geht Prinz Philipp Horn mit seiner Prinzessin Nicole voran.


Domhöfer-Frohsinn in Bildern: Die Funkenmariechen versprühen Funken, Guildo Horn rockt den Saal vom Garderobenständer und Prinz Philipp wird zu einem Ausritt auf einem roten Pferd gebeten.Foto: 
(hbm)

Wer in der exklusive Runde der Domhöfer mitfeiern will, muss entweder dort geboren sein oder sich einheiraten. Obwohl sich ein relativ kleiner Kreis ergibt, der den Saal der früheren Gaststätte Angelkort gerade füllt, bringen die Domhöfer ein tolles Programm an den Start. Die Frauen machten mit Showhöhepunkten den Anfang. Die Funkenmariechen Eva Fabritius und Gerda Bomholt waren schon in die Jahre gekommen, die Funken, die sie versprühten, kamen von Wunderkerzen. Der Gospelchor mit Gerda Bomholt, Beate Nienhaus und Annette Stratmann nahm die Klang- aus der Leibesfülle. Moderatorin Rita Schenking sagte auch einen Sänger an, der wie ihr Prinz auf den Nachnamen Horn hört: Guildo Horn (Susanne Miggelt) rockte den Saal und turnte auf den Garderobenständer. Hinter der Bühne wurden in Windeseile die Sachen gewechselt, so tauchten Annette Stratmann und Eva Fabritius als Ritter auf, Susanne Miggelt als Dirk Bach und alle zusammen kamen mit einem roten Pferd vom Flur. 

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Wie die hässlichen Schwestern aus dem Märchen Aschenputtel die Gäste zum Lachen brachten, war zwar nicht gewollt, aber trotzdem wunderbar. Es wertete den Sketch von Angelika Bochmann, Simone Struhkamp, Birgit Greive, karin Schulze Zumkley und Alexandra, Ursula sowie Katharina Miggelt noch auf.

Wie gut das Motto „Einmal Domhöfer, immer Domhöfer“ ist, zeigte sich bei der Büttenrede von Olaf Greive. Er hat auch in Donau seinen Humor und sein Talent für Büttenreden nicht verloren. 

Urkomisch endete das Programm mit der Duschschau der Männer Michael und Markus Greive, Stefan Nienhaus, Antonius Ringelkamp, Markus Struhkamp, Klaus Havers, Josef Stentrup, Willi Bomholt, Kai Ringelkamp, Andreas Fabritius, Georg, Karl-Bernhard und Stefan Miggelt. Mit dem Programm war beim Karneval noch lange nicht Schluss.


VON THEO HEITBAUM, ASCHEBERG