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Eine karnevalistische Wundertüte

Mit einem dreifach donnernden „Domhof Helau!“ starteten rund 60 Anwohner des St.-Benediktus-Kirchplatzes sowie wenige erlesene Gäste am Samstagabend ihre legendäre Karnevalssitzung in der Gaststätte Antica Fattoria.


Die Männer nahmen die Körperpflege ihrer Frauen aufs Korn. Willi Bomholt (Mitte) sorgte mit einer brennenden Zigarre im Mundwinkel bei den Domhöfern für Szenenapplaus.

Prinz Philipp Horn und seine Freundin Nicole führten die bunte Narrenschar an. Als Verstärkung hatten sie ihre Leibwachen Carsten Werning, Kevin Hose, Lukas und Nikolas Wetter sowie Burgfrau Claudia Wetter dabei. Sie teilen mit dem Prinzenpaar die Leidenschaft für Mittelaltermärkte und stellten mit ihren aufwändigen Gewändern und Rüstungen einen echten Blickfang dar. „Wir lassen uns vom Programm einfach überraschen“, sagte der Prinz, kurz bevor es losging.

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Auch für Präsident Franz-Josef Schulze Zumkley war das Programm eine echte Wundertüte. Männer und Frauen hatten sich getrennt voneinander unter strenger Geheimhaltung auf ihren jeweiligen Auftritt vorbereitet. Der Präsident erfuhr im Vorfeld lediglich die Titel der kreativen Bühnendarbietungen und kündigte diese mit völliger Ahnungslosigkeit – aber umso mehr Herzblut an.

Den Auftakt gestalteten Gerda Bomholt und Eva Fabritius, die dem Prinzenpaar unter dem Motto „Wir hätten so gerne…“ abwechslungsreiche Alternativen zu pompösen Showhöhepunkten darboten. Als „Funkenmariechen“ kamen Gerda Bomholt und Eva Fabritius mit brennenden Wunderkerzen – den Funken – in den Raum.

Zudem agierten Anette Stratmann, Gerda Bomholt und Beate Nienhaus als Gospelchor, und Susanne Miggelt imitierte für Prinz Philipp Horn den Gesang eines mutmaßlichen Verwandten – Guildo Horn. Außerdem präsentierten die Damen – eingebettet in die Moderation von Rita Schenking – Imitate der Dschungel-Moderatoren Sonja Zietlow und Dirk Bach, kämpften als Ritter(sportschokolade) verkleidet gegeneinander und sattelten die roten Domhofpferde zu Marcus Beckers bekanntestem Partyhit.

In einem weiteren Sketch führten Birgit Greive, Karin Schulze Zumkley, Angelika Bochmann, Simone Struhkamp sowie Katharina, Ursula und Alexandra Miggelt das Märchen vom Aschenbrödel auf. Dabei steckten die beiden „hässlichen Schwestern“ die Zuschauer mit ihrem ungewollten Lachen an. Büttenredner und Ex-Domhofbewohner Olaf Greive reiste extra aus Passau an und referierte wohlüberlegt über das Missverhältnis von Glaube und Wahrheit. Dabei schlug er den Bogen von der Schöpfungsgeschichte als „sozialen Brennpunkt“ bis zum „Coffee to run“ bei Starbucks. „Lieber weniger Gesabbel und mehr Kaffee“, lautete sein Credo.

Den glänzenden Höhepunkt bildete der Auftritt der Männer. Dabei stach insbesondere Willi Bomholt hervor, der dem Publikum mit Zigarre im Mundwinkel, üppig ausstaffiertem Badeanzug und Gummistiefeln den Unterschied zwischen dem männlichen und weiblichen Duschverhalten aufzeigte. Darüber hinaus brillierten Antonius Ringelkamp, Stefan Nienhaus, Markus Struhkamp, Klaus Havers, Josef Stentrup, Andreas Fabritius, Kai Ringelkamp, Michael und Markus Greive sowie Stefan, Georg und Karl-Bernhard Miggelt in ihren zumeist doch sehr weiblichen Rollen. ▪ leh

 

Bericht von www.wa.de