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„Fühlen uns hier wohl“

Loreta und Rocco Manfredi: Italien nur noch Urlaubsland

Loreta und Rocco Manfredi kommen aus dem Land, das viele Deutsche seit Goethe mit seiner Leichtigkeit und Lebensfreude verzaubert: Italien. Doch im Gegensatz zu so manchem Bundesbürger haben die beiden Manfredis nur wenig Sehnsucht nach ihrer alten Heimat: „Dafür fühlen wir uns in Herbern einfach zu wohl, hier ist unser neues Zuhause“, erklärt Loreta. „Unsere vier Kinder sind hier geboren und gehen hier zur Schule, ihre erste Sprache ist Deutsch“, ergänzt Rocco seine Ehefrau, „Italien ist für uns nur noch ein Urlaubsland.“ Doch seine Familie in Italien vermisse er schon, fügt er aber hinzu.


Das Herberner Wirtsehepaar Rocco und Loreta Manfredi mit Stefano und Sandra. – Foto: -jov-

Die Geschichte der Beiden beginnt in der süditalienischen Stadt Lecce. Kennen und lieben lernen sich Loreta und Rocco allerdings erst später in Deutschland. Sie kommt im Jahr 1970 als Tochter italienischer Gastarbeiter in die Bundesrepublik. Rocco siedelt in den 80er Jahren alleine nach Deutschland über: „Ich wollte einfach weg von zu Hause und etwas Neues entdecken“, erinnert er sich. Im Jahr 1996 eröffnen sie gemeinsam die Gaststätte „Antica Fattoria“, an der Südstraße, bis dahin als „Haus Bathe“ bekannt.

Mittlerweile ist die Familie Manfredi aus Herbern nicht mehr wegzudenken. Die vier Kinder sind in verschiedenen Vereinen aktiv, und mit ihrer italienischen Küche bereichern die Manfredis das kulinarische Angebot des Ortes.

Wie berichtet, ist die Wirtsfamilie vor einem Monat einige Meter weitergezogen: von der Südstraße zum Kirchplatz. Dort haben die Manfredis die traditionsreiche „Domschänke“ der Familie Angelkort erworben und unter dem Namen „Antica Fattoria“ wiedereröffnet. Mit dem guten Namen haben sie auch die Speisekarte von der Südstraße mitgenommen. „Unseren Gästen gefällt es, auch wir sind hier zufrieden“, bilanziert Loreta den Umzug. Neben dem regulären Restaurantbetrieb steht auch der große Saal, in dem 120 Menschen Platz finden, für alle Gelegenheiten bereit. Die abendlichen Öffnungszeiten ergänzt seit einiger Zeit ein Mittagstisch in der Zeit von 12 bis 14.30 Uhr.

Loreta und Rocco Manfredi danken besonders der Vorbesitzerin der „Domschänke“, Mechthild Angelkort. Sie habe in der ersten Zeit nach dem Umzug tatkräftig geholfen und stehe ihnen auch weiterhin mit ihrer Erfahrung zur Seite.

 

Bericht aus Zeitung "Westfalen Nachrichten" vom 06.03.2004

 

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